Was sind Lamas eigentlich für Tiere?
Lamas zählen, gemeinsam
mit den etwas kleineren Alpakas, zu den Neuweltkameliden.
Sie besitzen wie Trampeltier und Dromedar gemeinsame Vorfahren.
Vor
allem in Südamerika beheimatet, werden sie dort hauptsächlich
als Wolllieferanten und als Lastenträger genutzt. Aufgrund ihrer
vielseitigen
Verwendbarkeit erfreuen sie sich jedoch seit einiger Zeit auch bei uns von
großer Beliebtheit. Die heute noch wildlebenden Formen nennt man Guanako und
Vikunja.
Neuweltkameliden sind Paarhufer und zählen innerhalb dieser Ordnung zu
den
Schwielensohlern. Bei Lamas und Alpakas gibt es ca. 25 Farbschläge von
einfärbig bis gefleckt und sie erreichen eine Lebensdauer von 18 bis 20
Jahren. Da sie seit ca. 7000 Jahren domestiziert sind, zählen sie so zu den
ältesten Nutztieren der Menschen.
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Wieso ich mich ausgerechnet für Lamas entschieden habe:
Grundsätzlich muß ich
sagen, dass ich jeden Tag aufs neue davon begeistert
bin, welche Wirkung Tiere auf Menschen haben können. Lamas wirken auf den
Menschen grundsätzlich wie jedes Tier: entspannend, beruhigend,
motivierend,
aktivierend, anti-depressiv,...
Natürlich ist Lama nicht gleich Lama. Nur die gutmütigsten Tiere, wie
unser
Hobbit und unsere Halys, können für den Einsatz ausgewählt und trainiert
werden.
Lamas
zeichnet besonders ihr Wesen aus, welches anfangs leicht distanziert
und trotzdem freundlich, aufmerksam und neugierig ist. Dadurch werden
besonders Menschen mit Berührungsängsten die anfänglichen
Annäherungsversuche enorm erleichtert. Sie sind klug und lernen schnell.
Ebenso wichtig ist aber auch ihr Aussehen. Die starke und weiche Bewollung
lädt besonders zum Kuscheln ein. Der andere Aspekt ist ihre Größe. Es
steigert z.B. den Selbstwert eines Kindes enorm, wenn es ein so großes
Tier
wie ein Lama führen kann.
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